Naturschutzverein Dürnten NVD

Tier des Jahres 2018: Das Hermelin

Pronatura Tier des Jahres 2018

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Vogel des Jahres 2017: Wasseramsel


Die Wasseramsel, Vogel des Jahres 2017, lebt an rasch fliessenden, klaren Bächen und Flüssen mit grossen Steinen und kiesigen Bachbetten. Als einziger Singvogel sucht sie ihre Nahrung weitgehend tauchend. Sie kommt auch im Siedlungsraum vor, braucht dazu aber weitgehend störungsarme Abschnitte an Flüssen und Bächen und Brutplätze.

Die braune Wasseramsel erkennt man an ihrem weissen Brustlatz.

Mehr über diesen Vogel unter folgendem Link
www.birdlife.ch

Film über die Wasseramsel


Einziger tauchender Singvogel
Mitten auf einem Stein im Wasser sitzt ein amselähnlicher brauner, kugeliger Vogel mit weisser Brust und Kehle und einem kurzen Schwanz. Plötzlich läuft er ins Wasser und taucht unter! Die Wasseramsel ist der einzige Singvogel, der sein Futter unter Wasser sucht und deshalb gut schwimmen und tauchen kann. Sie lebt an schnellfliessenden, sauberen Bächen mit Steinen im Wasser und brütet vom Mittelland bis auf 2500 Meter über Meer.

Perfekte Anpassung ans Tauchen
Das Gefieder der Wasseramsel ist besonders pelzdunenreich, und sie hat eine wesentlich grössere Bürzeldrüse als vergleichbare Singvögel. Mit dem Sekret aus der Drüse kann sie ihr Gefieder sehr gut einfetten und wasserabstossend machen. Nasen und Ohren werden durch eine Membran bzw. eine Hautfalte beim Tauchen automatisch verschlossen. Das Auge der Wasseramsel ist so eingerichtet, dass sie sowohl oberhalb der Wasserlinie als auch unterhalb gleichermassen scharf sehen kann. Brustmuskulatur und Beine sind kräftig, um sich in der Strömung behaupten zu können. Die Knochen sind dichter als bei Singvögeln üblich. Unter Wasser läuft die Wasseramsel auf dem Grund oder taucht einfach und bewegt zusätzlich die Flügel. Ein Tauchgang dauert 5-15 Sekunden.

 

Invasive Neophyten - problematische
Neuankömmlinge in unserer Umwelt

Um auf die Problematik der invasiven Pflanzen in unseren Gärten aufmerksam zu machen, rufen die Gemeinden Bubikon, Dürnten und Rüti die Bevölkerung auf, bei der Bekämpfung der Neophyten aktiv mitzuhelfen.

wichtige Links:

http://www.biosicherheit.zh.ch
www.ambrosia.zh.ch
www.birdlife.ch/d/projekte_ch_arten_neozoen.html

Was sind Neophyten?                                                                        JapanknöterichJapanknöterich

 Als Neophyten werden Pflanzen bezeichnet, die nach der Entdeckung Amerikas, also ab 1492 bei uns eingeführt wurden und sich etablieren konnten. Viele dieser Arten sind unproblematisch und fügen sich unauffällig in unsere Umwelt ein. Einige wenige davon können sich jedoch stark ausbreiten und beginnen Probleme zu verursachen. Man spricht in diesem Fall von invasiven Neophyten. Einige dieser invasiven Pflanzen bedrohen die Gesundheit von Mensch oder Vieh, andere beeinträchtigen Infrastrukturen wie Hochwasserdämme und wiederum andere überwuchern unsere Landschaft und verdrängen darin die einheimischen Tiere und Pflanzen. Als hartnäckige Unkräuter können invasive Pflanzen auch zu erheblichen Ausfällen in Land- und Forstwirtschaft führen.

Kanadische GoldruteDrüsiges Springkraut

Kanadische Goldrute            Drüsiges Springkraut